100% natürliches Frischfleisch ohne Zusätze
Urlaub

Wir machen Urlaub!!!

In der Zeit vom 14.08. bis 27.08. bleibt unser Geschäft geschlossen.

Bestellungen können in diesem Zeitraum bereits aufgegeben werden, diese werden jedoch erst ab dem 28.08. bearbeitet. Letzter Versandtag im Standardversand ist der 9. August, bei Express der 10. August und dieses jeweils nur bei Bestellungen, die bis 10 Uhr eines jenen Werktages eingegangen sind und in unserem Hause als "bezahlt" gebucht werden konnten!

Aufgrund des zu erwartenden Auftragsvolumens, wird es höchstwahrscheinlich zu verzögerten Lieferzeiten nach dem Urlaub kommen. Bitte kalkulieren Sie dieses in Ihre Vorratsplanung ein!

Wir wünschen allen Kunden eine schöne Sommerzeit!

 

-Ihr Team von Hundgesund-


Beratung

Individuell auf ihren Hund abgestimmt

Der Hund ist ein Fleischfresser

Vorwort

In der Natur ernährt sich der Wolf von kleinen Nagetieren bis hin zu großen Säugetieren wie Hirschen oder Bisons. Alles, was die Kiefer des Wolfes zermahlen können, wird auch gefressen.  Fleisch, Knochen, Organe, Mageninhalt,  alles wird verwertet, somit bleibt bis auf sehr große, harte Knochen nichts von einem Beutetier übrig.

Vor ungefähr 10.000 Jahren domestizierte der Mensch den Wolf, dass heißt der Mensch machte den Wolf zu seinem Haustier, indem er mit gefangenen Wölfe züchtete, dessen Eigenschaften ihm als positiv erschienen. Im Laufe vieler hunderten von Jahren entstanden durch diese selektive Auswahl der geeignetsten Wölfe, die uns heute bekannten Hunderassen. Jede dieser Rassen wurde zu einem bestimmten Zweck gezüchtet, wie beispielsweise der Jagd- oder Hütehund.

All diese vielen verschiedenen Hunderassen erinnern heute in Farbe und Größe kaum noch an ihren Urahn dem Wolf. Der Verdauungstrakt eines Hundes hat sich hingegen in dieser ganzen Zeit kaum verändert. Ein Hund hat den gleichen Futterbedarf wie sein Vorfahr, er ist ein Fleischfresser, ein sogenannter Karnivor.

In den letzen Jahrzenten wurden die meisten Hunde jedoch nicht mehr als Nutztiere gehalten, sie wurden zu  Haustieren, zu Familienmitgliedern und für viele zu wahren Freunden. Die Verantwortung für eine artgerechte Ernährung gaben die Tierbesitzer jedoch an die Futtermittelindustrie ab. Leider sind in den meisten Fertigfuttern nur wenige, von einem Fleischfresser brauchbaren Inhaltsstoffe enthalten, der tierische Anteil liegt meist sogar unter 6%. Durch die jahrelange Fehlfütterung ist die heutige Hundepopulation gesundheitlich angeschlagen, Allergien sind das häufigste Symptom. Aber auch hierfür gibt es von der Industrie bereits spezielle Diät- Futter, wenn die auch nicht mehr helfen, wirkt meist nur noch Kortison. Eine Umstellung auf Fleisch wäre in den meisten Fällen die beste und günstigste Alternative.

 

BARF- Was bedeutet das?

BARF steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

Beim Barfen versucht man ein Beutetier nachzubauen, indem man seinen Hund mit rohem Fleisch, Knochen und Organen füttert, der Mageninhalt wird durch Gemüse und Obst nachgestellt. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die pflanzlichen Zutaten püriert oder gekocht sind, denn der Magen eines Hundes ist nicht in der Lage, die für ihn wichtigen Nährstoffe aus unbehandeltem Obst und Gemüse zu ziehen. In der Natur ist der Mageninhalt bereits durch die Magensäfte des Beutetiers vorverdaut, erst hierdurch kann der Wolf die Inhaltsstoffe aufnehmen.
Als Alternative zu frischem Obst und Gemüse gibt es heute bereits einige Hersteller, die speziell hierfür schonend getrocknetes Gemüse wie Obst herstellen, das man in Wasser aufquellen lassen kann und einfach unter das Fleisch mischt.

 

Es gibt 3 verschiedene Arten des Barfens, jede hat ihre Vor- und Nachteile

Fleischfütterung am Stück

Bevor man sich entschließt seine Vierbeiner mit ganzen Fleischstücken zu füttert, sollte unbedingt getestet werden, ob der pflanzliche Futteranteil von Hund oder Katze überhaupt gefressen wird. Oftmals wird das Fleisch aus dem Napf herausgesucht und das „Grünzeug“ bleibt liegen.

Der Zeitaufwand bei dieser Fütterung ist am höchsten, die gewünschten Produkte sind oftmals schwer zu beschaffen, jedoch wissen und sehen Frauchen und Herrchen genau was sich im Napf befindet und können zudem den Futterplan frei gestalten. Hier stehen die Tiere im Vordergrund, denn sie bekommen ausgesuchtes Futter und haben gleichzeitig eine schöne Beschäftigung beim fressen.

Nicht geeignet für Schlinger!

 

Fleischfütterung von gewolftem Fleisch

Die Fütterung von gewolftem Fleisch oder Fleischmischungen ist wohl aktuell die am häufigsten angewendete Methode. Ein sehr großer Vorteil ist, dass das Gemüse sehr einfach unter das Fleisch gemischt werden kann. Auch hier kann der Futterplan frei gestaltet werden. Das Portionieren ist gegenüber großen Fleischstücken sehr einfach. Fütterung von gewolftem Fleisch ist je nach Größe der Fleischstückchen Vertrauensache! Mache abgepackten Produkte sind so klein gecuttert, dass niemand mehr erkennen kann, was überhaupt noch im Produkt enthalten ist. Unsere Produkte sind grob gewolft, daher ist klar zu erkennen was wirklich gekauft wurde. Diese Fütterungsmethode ist im Normalfall für alle Vierbeiner gut geeignet.

 

Fütterung von Fertigmenüs

Die Fütterung von Fertigmahlzeiten ist die mit Abstand einfachste Methode seine vierbeinigen Freunde mit Fleisch und Gemüse zu versorgen. Tiefkühlwurst auftauen- fertig ist die Mahlzeit!
Anfangs haben wir die Herstellung von Fertigmenüs gescheut. Heute wissen wir jedoch aus eigener Erfahrung, dass viele Hundebesitzer nicht auf Fleisch umstellen würden oder Ihre Hunde unregelmäßig mit Fleisch füttern würden, wenn wir keine Complete- Würste führen würden! Dieses liegt hauptsächlich mit der Angst zusammen, die Tiere falsch zu ernähren und zusätzlich mit dem höheren Zeitaufwand bei der Barf- Fütterung. Die Fütterung solcher Fertigmahlzeiten ist in jedem Fall Vertrauenssache!

 

Für welche dieser Fütterungsmethoden Sie sich entscheiden, spielt unterm Strich nur eine kleine Rolle,  es können auch alle Varianten kombiniert werden.  Wichtiger ist, dass Sie sich entscheiden auf Fleischfütterung umzustellen, denn nur die Fleischfütterung ist die artgerechte Fütterung für alle Karnivoren! 

 

Umstellung

Wir empfehlen Hunde einen Tag fasten zu lassen und dann von heute auf morgen mit der Fleischfütterung zu beginnen. Im Normalfall ist dieses die einfachste Möglichkeit den Verdauungstrakt auf Fleisch einzustellen. In manchen Fällen kann es in den ersten 2 bis 3 Tagen zu weichem bis dünnflüssigem Stuhlgang kommen, dieses ist jedoch kein Grund zur Unruhe, eher ist ein Zeichen, dass sich der Magen-Darm-Trakt auf die neuen noch lebenden Bakterien einstellt. In der Regel bekommt der Mensch von der Umstellung jedoch kaum etwas mit. Die ersten auffälligen „Symptome“ sind deutlich weniger Stuhlgang und ein verminderter Flüssigkeitsbedarf. Dies liegt daran, dass der Verdauungstrakt Fleisch deutlich besser verwerten kann als Fertigfutter und an der hohen Feuchtigkeit im Fleisch.

 

Futtermenge

Die Futtermenge beim Barfen ist von der Größe, Aktivität, Rasse und dem Alter eines Hundes abhängig. Ausgewachsene Hunde benötigen ca. 2 bis 4 % des Körpergewichts an Futter als gesamte Tagesration. Als Faustformel dient bei ausgewachsenen Hunden die „2%- Regelung“; somit würde ein 25 Kilogramm schwerer Hund 500g Futter am Tag bekommen. Laktierende Hündinnen und Welpen bis zum Erwachsenendasein benötigen ca. 4% bis 8% des Körpergewichts.

Nach der Umstellung empfehlen wir das Ausgangsgewicht immer wieder zu kontrollieren, dieses kann optisch oder per Waage geschehen. Viele mit Fertigfutter gefütterten Hunde leiden an Übergewicht, dieses liegt an dem hohen Kohlenhydratanteil, den die Hunde in Fett umwandeln. Wenn Sie bei der Beurteilung des richtigen Gewichts oder der Figur unsicher sind, lassen Sie sich bitte von uns oder anderem Fachpersonal beraten.

Nachdem sich durch Erhöhung, Senkung oder konstanter Futtermenge eine ideale sportliche Figur eingestellt hat, werden Sie den Futterbedarf Ihres Hundes sicherlich genau kennen.